Servus!


5 Luftgekühlte und 3 Typen unter 1 Dach!

Servus! Wir sind drei Jungs aus Landshut in Niederbayern, die die Leidenschaft an VW Käfer und luftgekühlten Volkswagen teilen!
Eine kleine Schrauberhalle haben wir zum Zentrum unserer Weltanschauung gemacht und uns mehr oder weniger wohnlich eingerichtet. Darum wollen wir euch ein bisschen auf dem Laufenden halten was wir so alles auf die Räder stellen, auf welche Treffen es uns verschlägt und alles andere rund um unser luftgekühltes Hobby!

Enjoy it!
Andi, Hias und Uwe

Freitag, 10. Juli 2020

Projekt "Hermann" - Schwellerarbeiten Teil 2


Wie versprochen, wenn auch etwas spät, hier der zweite Teil der Schwellerarbeiten. Manchmal isses halt wie verhext und man kommt beim besten Willen einfach nicht dazu, mal in Ruhe was zu posten! ;-)
 
Die zu schweißenden Flächen wurden blank geschliffen und anschließend mit Schweißprimer versiegelt.


Sitzt, paßt, wackelt und hat Luft...! ;-)

...und fertig eingeschweißt! Mit einer Hand-Punktzange geht sowas natürlich um einiges leichter!!!


Einsetzen des Verstärkungsbleches, welches zuvor von der Innenseite mit MIPA Epoxi EP-Grund versiegelt wurde.

Fertig eingepunktet!



Wo es nur ging, habe ich mit der Punktzange gearbeitet. Erspart unglaublich viel Zeit, da man keinerlei Schweißnähte verschleifen muß! Obendrein schaut es auch noch originalgetreu aus!
 

 

Die Verstärkung wurde, wie auch schon von der Innenseite, ebenso außen mit EP-Grund versiegelt. Die untere Kante bleib frei und wurde mit Schweißprimer grundiert, damit hier dann wieder mit der Punktzange gearbeitet werden kann.

Ja da fehlte ja noch was!

Schablone anfertigen...

...auf´s Blech angerissen, ausgeschnitten und zurecht gebogen...

...zusammen geschweißt, verschliffen und fixiert...

Fertig! Erfüllt wieder seinen Zweck, sieht danach bloß keiner mehr! Tja!


 Dieses Loch im Radhaus galt es auch noch zu verschließen!
 
Der Abschnitt vom Bodenblech habe ich von der Bodenhälfte abgetrennt und schon mal grob angepaßt, damit ich´s beim nächsten mal einschweißen kann!

So weit so gut! War wieder ein Haufen Arbeit! Was logischerweise immer so unglaublich aufhält, sind immer so kleinfieselige Arbeiten, die man danach immer nicht mehr sieht. Ärgerlich, aber sowas muß eben halt auch gemacht werden.

Beim nächsten mal werde ich wohl dann das Bodenblech, oder vielmehr den Abschnitt weiter vorbereiten und wenn ich´s schaffe auch noch fertig einschweißen. Wenn das soweit erledigt ist, kann ich mir weiter Gedanken darüber machen, wie ich weiter vorgehen werde.

Vermutlich werde ich mir dann den hinteren Bereich vom Schweller vor dem Radlauf zur Brust nehmen. Schließlich muß ich hier auch noch ein kleines Reparaturblech für die vordere Spitze an der Radhausschale anfertigen. Aber da "zerbrech" ich mir erst dann den Kopf darüber, wenn´s soweit ist und entscheide das dann aus dem Bauch heraus! ;-)

Bis zum nächsten Mal!

CU
Hias

Sonntag, 28. Juni 2020

Projekt "Hermann" - Schwellerarbeiten Teil 1

So, endlich mal wieder was Neues von meinem T2 "Hermann"! Der letzte Post ist ja schon wieder ein ganzes Weilchen her. Was aber ja zum einen daran lag, daß es mir die Ausgangsbeschränkungen nicht möglich machten,  am Bus weiter zu arbeiten. Zum anderen hatte ich seit den Lockerungen auch an anderen Fahrzeugen ein wenig was zu tun.
Unter anderem verlangte Oliver´s 1960er Käfer namens "Theo" nach einem umfassenden Service mit Ausrücklager-Tausch. Was das bedeutet braucht ja keiner weiteren Erklärung. ;-) Da mußten wir auch schauen, wie wir dies am besten zeitlich planen. Schließlich sollte es ja auch mit Familie und Arbeit vereinbar sein. Und zu allem Überfluß mußte ich an meinem Alltagskreuzer den elektrischen Fensterheber an der Fahrertüre tauschen. Dies nur so nebenbei...

Jetzt aber genug gefaselt, hier mal der Stand der Dinge, was sich in den letzten Wochen so alles am Bus getan hatte. Als nächstes hatte ich mir den linken Schweller zur Brust genommen. Zugegeben hatte ich da irgendwie Anfangs ein klein wenig mulmiges Gefühl bei der Sache. Schließlich hatte ich sowas bis dato noch nie gemacht. Half aber alles nix, Augen zu und durch! Auch wenn es mich ein wenig Hemmungen gekostet hatte, den ersten Schnitt mit der Flex anzusetzen! Da es aber doch recht viele Bilder geworden sind und sich die Arbeiten recht hingezogen hatten, werde ich das ganze auf zwei Teile posten. Aber seht selbst, was dabei alles zutage kam...

Stück für Stück wurde der Innenschweller heraus getrennt...

...teilweise war die Verstärkung schon weggerostet!

"Häppchenweise" wurden Schweller, Verstärkung und Teile vom Bodenblech heraus filetiert.

Hier wurde in der Vergangenheit irgendwann einmal ein Reparatur-Schweller eingesetzt, wobei diese Arbeit....

...wesentlich besser ausgeführt wurde als an dieser Stelle. Da wurde nur über den Rost drüber gebraten...

....und mit ordentlich Spachtelmasse modelliert! :-(

Hier ist noch ordentlich "Hirnschmalz" gefragt!

An dieser Stelle gut zu erkennen, die Schweißnaht der alten Instandsetzung.




Erstes Probesitzen des Innenschwellers...



So weit so gut zu Teil 1! Was mich bei der ganzen Arbeit ein wenig verärgert hatte, ist die Tatsache wie stümperhaft am hinteren Bereich des Schwellers gepfuscht wurde. Es ist halt nur nicht mehr nachvollziehbar, wann welche Instandsetzung ausgeführt wurde. Aber das spielt jetzt sowieso keine Rolle mehr! Auch wenn es ein Ar... voll Arbeit ist, bin ich dennoch froh darüber, diesen Schritt zu gehen!
Fortsetzung folgt...!!!

Bis bald!
Hias

Sonntag, 17. Mai 2020

Saisonstart


Nach Corona-lockdown, Ausgangs-, Kontaktsperre usw. ist es dieses Jahr ganz schön spät mit dem "Auswintern" geworden. Allerdings hat man auch nicht wirklich Lust drauf wenn man eh nirgends hinfahren kann. Zudem werde ich die anstehenden Arbeiten, die ich eigentlich im Osterurlaub erledigen wollte, daher erst im Juni in Angriff nehmen können. Dann gibt´s evtl. auch von mir mal wieder was neues.

Euch allen auf jeden Fall Gute Fahrt und macht das Beste aus der momentanen Situation!

Mittwoch, 6. Mai 2020

Sonntag, 5. April 2020

Projekt "Hermann" - Lamellenfenster

Tja die aktuelle Lage mit diesem verfluchten Corona-Virus verlangt uns allen sehr viel ab! Selbstverständlich beherzigen wir all die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Situation so gut es geht in den Griff zu bekommen. Somit halten auch wir uns an die Ausgangsbeschränkungen. Was aber auch heißt, daß logischerweise am T2 in der Werkstatt nichts vorangeht.  
 
Dann gehen wir halt eben ins "Werkstatt-Home Office" und werkeln ein wenig in der heimischen Garage! Als ich "Hermann" erstanden habe, waren auch noch zwei Lamellenfenster mit dabei. Allerdings hatten die schon sehr viel "Patina" angesetzt und waren hier doch schon ein klein wenig unansehnlich geworden.
 
Also probierte ich mich mal ein wenig herum, mit welchen Methoden ich die Dinger wieder hinbekomme. Schaun wir doch mal ins Regal der heimischen Garage, was denn da so alles zur Verfügung steht...




Der Zustand vor der Behandlung...

...und das Ergebnis nach den ersten 5 Minuten!


So gut es ging, habe ich auch die Unterseite der einzelnen Fensterrahmen recht gut sauber bekommen!

Die Innenseite vom Fenster, noch ohne Fliegengitter.

Durchaus recht passables Ergebnis!

Meine Hilfsmittel ;-)
Zugegeben, war ich dann doch einige Stunden beschäftigt, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Aber wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, kann es sich doch durchaus sehen lassen, oder?! Als Hilfsmittel hatte ich das Allround-Mittelchen WD-40, Schleifvlies mit mittlerer Körnung (welche genau kann ich leider nicht mehr sagen), Metallpolitur in diesem Fall von NIGRIN (wobei jede andere selbstverständlich auch geht!), Never Dull und eine alte Zahnbürste von Dr. Best. Da spielt es aber wohl überhaupt keine Rolle, welche Ihr da nehmt, solang es nicht die eigene oder die der Frau ist! Die lag halt da schon rum! ;-)

Als erstes hatte ich mir das Schleifvlies in kleinere handlichere Stückchen zurecht geschnitten. Mit Zugabe vom WD-40 ging ich erst einmal der groben Oxidation der Oberfläche zur Leibe. Vom Ergebnis der ersten 5 Minuten war ich dann doch sehr positiv überrascht. Im zweiten Durchgang habe ich dann noch die Metallpolitur auf das Vlies gegeben und ganz zum Schluß noch mit "Never Dull" nachpoliert. Nach jedem weiteren Arbeitsschritt habe ich die Oberflächen mit einem Microfasertuch auspoliert.

Mit der alten Zahnbürste bin ich dann in die Ecken der Innenseite vom Fenster gegangen. Immerhin wurde es einigermaßen sauber, wobei so richtig vernünftig gereinigt können diese Stellen im Bereich der Mechanik dann doch nur, wenn das ganze Fester zerlegt werden würde. Und darauf hatte ich dann doch keinen Bock! So wie es jetzt ist reicht es mir völlig und ein wenig Patina dürfen die Fenster ja ruhig noch haben! ;-)

Jetzt muß ich dann bei nächster Gelegenheit noch den ein oder anderen Gummi und die Fliegengitter ersetzten. Fehlende oder gar rostige Schrauben hatte ich ja schon ersetzt bzw. die lose waren wieder angezogen.

Also bis zu nächsten mal! Paßt´s auf Euch auf und bleibt´s uns alle gesund!!!

CU Hias

Mittwoch, 18. März 2020

Projekt "Hermann" - Heckmeck!

So, lange nix mehr von mir gehört bzw. gelesen! Was aber nicht heißen soll, daß ich in den letzten Wochen/Monaten untätig gewesen wäre. Ganz im Gegenteil! Sofern es mir meine knappe Freizeit zuließ, war ich bei Bast in der Werkstatt, um an "Hermann" weiter zu arbeiten. Tja was soll ich sagen? So manche Arbeiten hielten mehr auf, als gedacht. Wie beispielsweise der Batterieboden, der hatte ganz schön gefuxt, bis ich den endlich an seinem Platz hatte. Ebenso den Heckabschluß, diesen mußte ich auch ein paar mal rein und rausnehmen, anpassen bis ich den endlich einschweißen konnte. Da mußte ich den ein oder anderen kleinen Kompromiß eingehen. Aber nicht weiter tragisch, damit kann ich sehr gut leben und vernünftig ausschauen tut es auch! ;-)

Glücklicherweise konnte ich mir von einem guten Arbeitskollegen eine Hand-Schweißpunktzange ausleihen, was mir so einiges an der Arbeit erleichterte. Allerdings traten ein paar unerwartete Rostlöcher auf, die es dann auch noch zu stopfen bedurfte. Typische Stelle, die jedem T2 Besitzer bekannt sein dürfte, fanden sich zwei Durchrostungen hinter der Gummidichtung der Heckklappe.
Weitestgehend hab ich die Schweißarbeiten am Heck abgeschlossen. Einzig am hinteren linken Radlauf ist noch ein kleines unschönes Loch, was ich noch entsprechend behandeln muß. Aber warten wir mal ab, bis ich den Motordeckel abgeschraubt habe. Da habe ich schon wieder so eine Vorahnung, daß sich hier noch ein wenig von der braunen Pest verbergen könnte.

So, jetzt aber genug der Worte! Hier die Bilder dazu! ;-)

Das Blech mit der darin eingeschlagenen Fahrgestellnummer mußte vorläufig raus...

Wir erinnern uns?! Hier war zuvor "nur" ein kleines Loch!




Auf Höhe vom Batterieboden war hier an dieser Stelle auch ein kleines Rostloch.


Sitzt, paßt und wackelt (nicht!) ;-) Der neue Batterieboden rechts.




Die Innenseite vom Heckabschluß hab ich noch mit EP Grund auf Epoxi-Basis von MIPA versiegelt.

Ebenso die beiden Motorträger.


Einpassen vom oberen Trägerblech...

...und hier fertig eingeschweißt!

Batteriehalter auf der linken Seite für die zukünftige Zweitbatterie.

Fahrgestellnummer kommt wieder an ihren Platz!

Diese kleine Ecke mußte ich mir selbst dengenln...


...da diese restlos verrottet war!


Dank der Hand-Schweißpunktzange...

war das Deckblech recht fix wieder drin!

Die böse Überraschung rechts...

...und links! :-(

Passende Reparaturbleche angefertigt...

...angepaßt...

...eingeschweißt und...

...verschliffen.



Als nächste große Baustelle werd ich wohl den linken Schweller in Angriff nehmen, den der ist von beiden der am schlimmsten vom Rost zerfressenen! Wird auf alle Fälle eine Herausforderung für mich werden!

Bald wieder mehr davon!

CU Hias