Servus!


5 Luftgekühlte und 3 Typen unter 1 Dach!

Servus! Wir sind drei Jungs aus Landshut in Niederbayern, die die Leidenschaft an VW Käfer und luftgekühlten Volkswagen teilen!
Eine kleine Schrauberhalle haben wir zum Zentrum unserer Weltanschauung gemacht und uns mehr oder weniger wohnlich eingerichtet. Darum wollen wir euch ein bisschen auf dem Laufenden halten was wir so alles auf die Räder stellen, auf welche Treffen es uns verschlägt und alles andere rund um unser luftgekühltes Hobby!

Enjoy it!
Andi, Hias und Uwe

Sonntag, 2. Oktober 2022

Keine Zeit zum schrauben?!?

Mit nichten! In den letzten Wochen und Monaten galt es jetzt endlich einmal Uwe´s Problem mit den Bremsen an seinem 68er Automatik-Käfers auf den Grund zu gehen! Viel zu lange schon hatten wir uns darüber den Kopf zerbrochen und die letzten Haare zerrauft, bis wir es endlich geschafft hatten, daß die Bremsen wieder so geradeaus zogen, wie es sich gehört. Somit konnte Uwe endlich den seit mehreren Monaten überfälligen TÜV bewältigen! 

Uwe und Andi waren zusammen auch ein wenig fleißig, schließlich brauchte auch Andi´s 1303er wieder einmal TÜV. Größere Reparaturen blieben glücklicherweise aus. Bei einem umfangreichen Technik-Check und dem Wechsel der Bremsflüssigkeit sollte es bleiben. Somit war der Erhalt der begehrten Plakette sozusagen reine Formsache.

Was mich und mein Projekt betrifft, so war ich im Grunde genommen ein wenig faul. Wobei faul hier eher das falsche Wort ist! Zugegebenermaßen hatte ich in letzter Zeit so gar keinen Antrieb, am Bus bzw. generell irgend etwas zu schrauben. Bekanntlich soll man schließlich es dann eher sein lassen, bevor es dann mit einem Haufen Murkserei endet. Vielmehr war mir hier die Zeit mit der Familie zu verbringen um einiges wichtiger! Ihr kennt das ja sicherlich alle, oder?! Es braucht dann einfach einen Moment, um seine Akkus wieder aufzuladen und Kraft zu tanken. Ganz gleich ob im lang ersehnten Urlaub oder "nur" zuhause im eigenen Garten...

Da reicht es dann auch schon mal, wenn man mit Sohnemann ohne die Mama mal einen "Männerausflug" zu einem nahegelegenen Oldtimertreffen macht! Aber nicht falsch verstehen, wir unternehmen liebend gern alle zusammen etwas. Dennoch ist die Frau des Hauses auch froh, wenn sie mal für ein paar Stunden etwas Ruhe von ihren Jungs hat, gell?! 😂  Natürlich durfte dann auch das ein oder andere Volksfest nicht fehlen. Ganz egal, ob Straubiger Gäubodenvolksfest, Bartlmädult in Landshut oder die vielen kleineren Volksfeste, wie sie meist in Verbindung mit einem Oldtimertreffen stattfinden. Hauptsache jeder von uns kam hier auf seine eigenen Kosten! 😁 

Oldtimertreffen in Rottenburg/Laaber zum dortigen Volksfest

Oldtimertreffen in Oberviehbach mit anschließender Rundfahrt

Oldtimertreffen in Ahrain mit Volksfest

Oldtimertreffen in Essenbach

Gäubodenvolksfest Straubing - Da kam der Papa voll auf seine Kosten! 😂

Abendlicher Blick auf die Bartlmädult in Landshut! 😍

Selbstverständlich haben wir auch die Zeit genutzt, mal ganz entspannt und spontan mit "Wendelin" gemeinsam einen kleinen Ausflug ins nahegelegene Altmühltal zu machen. Von uns zu Hause aus ist das ja schließlich nur der sprichwörtliche Katzensprung entfernt! An einem noch schönen Septemberwochenende starteten wir los. Nur gut, daß wir uns so entschieden hatten, schließlich sollte der Rest des Monats ja nicht gerade mit sonnigen Wetter an den Wochenenden locken. 😕

Also ordentlich Marschverpflegung eingepackt, wenn unterwegs der kleine Hunger kommt. Hierzu hatte Papa seine berühmten und leckeren Fleischpflanzal (für unsere Nicht-Bayern: Buletten, Frikadellen 😉) gemacht, denn die dürfen bei einer deftigen Brotzeit selbstverständlich nicht fehlen! Also rein in den Käfer und los ging´s!

Erstes Etappenziel war die Tropfsteinhöhle "Schullerloch". Das letzte mal, als ich dort war lag schon viele, viele Jahre zurück. Soweit ich mich erinnere dürfte das wohl mal mit der Schulklasse als kleiner Bursch gewesen sein?! 

Am Eingang zur Höhle

Blick ins Altmühltal


Fotografieren in der Höhle ist verständlicherweise verboten. Wenn ihr mal dort seid, macht Euch doch einfach selbst ein Bild davon! 😉

Weiter ging es von Essing aus über die Altmühl drüber, nächstes Etappenziel war das Denkmal der Teufelsmauer. Dort machten wir dann erstmal ordentlich Pause und genossen unsere Brotzeit.

Auf den dortigen Bänken konnten wir uns dann erstmal niederlassen, die mitgebrachten Campingstühle und den Tisch durften wir getrost im Käfer lassen. Ohne großartigen Zeitdruck ließen wir den Moment verweilen, bis wir uns vollends gestärkt hatten. 

"Wendelin" durfte sich dann auch noch ordentlich ausruhen. Vom dortigen Parkplatz ist es nämlich nur ein kleiner Fußmarsch zum "Limeswachturm" Hienheim (2km nördlich), einer Nachbildung, welche 2013 neu errichtet wurde, nachdem der vorherige Bau durch Vandalismus bei einem Brand im Jahr 2009 zum Opfer fiel.



Ausblick aus dem Turm

 

Anschließend ging es weiter in Richtung der Seilfähre in Hienheim. Auf dem Weg dort hin hielten wir ganz kurz für einen kleinen Fotostop am "Eisernen Händel" an. Einer Sage nach fiel eine Näherin einem Wolf zum Opfer, als diese auf dem Weg zur Arbeit war. Wovon die Sage handelt, könnt Ihr der Tafel entnehmen. Schon sehr interessant, oder soll ich lieber sagen seltsam, was sich die Leute so zusammendichteten?! 😉
  


Weiter ging es zum absoluten Highlight der Tour, der Seilfähre Hienheim/Eining! Wie es der Name schon verrät, kommt diese kleine Fähre ohne Motor aus und macht sich ausschließlich die Strömung der Donau zu Nutze, um ans andere Ufer überzusetzen. Für 5,50€ (zwei Erwachsene, ein Kind, ein Pkw)kann man sich den Spaß schon mal gönnen. Sohnemann Korbinian kam jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr raus! 😄 Sehr schöner Nebeneffekt, am anderen Ufer ist dann der Showlauf, dem sich niemand entziehen kann, denn die Anlegestelle liegt nämlich genau am dortigen Biergarten! 





Angekommen in Eining sind es dann nur noch ein paar Meter bis zum dortigen Römerkastell "Abusina". Das letzte mal war ich da wohl auch als kleines Kind, entweder mit der Schulklasse bei einem Ausflug oder mit meinen Eltern. Keinen Ahnung, jedenfalls schon seeeehr lange her! Der Eintritt jedenfall ist kostenlos. Die Überreste der Gebäude und Wehranlagen zeigen den Besuchern die wechselnden Strategien, mit denen die römischen Soldaten fast 400 Jahre lang die Nordgrenze des römischen Reiches sicherten. 





Auf den Spuren der alten Römer...


Dies war das letzte Etappenziel für diesen Tag, danach ging es auf einem kleinen Umweg wieder in Richtung Heimat. Auf unserem Weg säumten sich nämlich die ein oder andere Baustelle, weswegen wir auch ein paar Umleitungen in Kauf nehmen mußten. Sichtlich erschöpft vom Ausflug, dauerte es auch nicht sehr lange, bis Korbinian neben mir im Kindersitz zu schnarchen begann. 😅 Ja, so ein Familien-Käfer-Ausflug kann schon anstrengend sein! 

Bis demnächst mal wieder!

Euer Hias