Servus!


5 Luftgekühlte und 3 Typen unter 1 Dach!

Servus! Wir sind drei Jungs aus Landshut in Niederbayern, die die Leidenschaft an VW Käfer und luftgekühlten Volkswagen teilen!
Eine kleine Schrauberhalle haben wir zum Zentrum unserer Weltanschauung gemacht und uns mehr oder weniger wohnlich eingerichtet. Darum wollen wir euch ein bisschen auf dem Laufenden halten was wir so alles auf die Räder stellen, auf welche Treffen es uns verschlägt und alles andere rund um unser luftgekühltes Hobby!

Enjoy it!
Andi, Hias und Uwe

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Montag, 8. November 2021

Die "kleine" Geschichte zu meinem Bus "Hermann"...

 Vor gut zwei Jahren, als ich meinen Bus erworben hatte, habt ihr ja schon einiges über den alten Herrn erfahren! Hierzu gibt es ja einen ausführlichen Post! Neugierig wie ich nunmal bin, wollte ich unbedingt noch mehr über meinen Bus erfahren! Also hatte ich mich doch noch dazu durchgerungen, die knapp 100€ bei "VW Classic Parts" für ein Zertifikat zu investieren. 

Sicherlich kein Schnäppchen, aber wenn man mal die komplette Aufmachung betrachtet, macht es doch ganz schön was her. Dadurch, daß mein T2 schon recht üppig an Mehrausstattung besitzt, ist es kaum verwunderlich, daß das Zertifikat zweiseitig ausfiel. Durchaus interessant die Position M547 "Korrosionsschutz verschiedener Karosserie Hohlräume"! 😅

Geholfen hatte dies wohl nur bedingt! Ach ne, Spaß beiseite...!!! Nur schade, daß ein paar der Zusatzausstattungen leider nicht identifizierbar sind. Mal schauen, ob ich die irgendwie noch heraus bekomme, wofür die stehen?!

Zumindest ist es absolut sicher, daß immer noch der allererste Motor verbaut ist! Was will man mehr?!? 😁




Wie man dem Zertifikat entnehmen kann, lief der Bus am 10.10.1975 in Hannover vom Band und wurde am 28.10.1975 in Richtung Nürnberg ausgeliefert. Wohin genau läßt sich leider nicht sagen. Zumindest kann man dem original Fahrzeug-Brief entnehmen, daß der T2 am 14.01.1976 im Landratsamt Weißenburg auf den Erstbesitzer, wohnhaft in Treuchtlingen, mit dem amtlichen Kenneichen WUG-MA 20 zugelassen wurde.

 

Der Bus wechselte seinen Besitzer, dieses mal an die Firma Treuchtlinger Automarkt. Dies kann man auch dem Aufkleber an der Heckscheibe entnehmen. Wann dies war, läßt sich leider nicht feststellen, da der Stempel in den Papieren an dieser Stelle so dermaßen ausgeblichen und somit das genaue Datum nicht mehr erkennbar ist! Zumindest erfuhr ich von Sepp, "Hermanns" Vorbesitzer, sehr viele weitere Details. Vor einiger Zeit bat ich ihn darum, da er ja mit der Familie und damaligen Besitzern des Busses sehr eng befreundet ist, ob er nicht für mich noch ein paar geschichtliche Details erfragen könnte. Gesagt getan! 😁  

So bekam ich von ihm eines Vormittages einen Anruf und er erzählte mir, daß er mit dem Junior vor kurzem telefonierte. Von ihm hat er erfahren, daß der Inhaber den Automarktes wohl zuvor eine Bäckerei gehabt haben mußte, diese aufgab und den Autohandel gründete. Verrückt, oder?! Wer von den beiden Vorbesitzern allerdings den Bus in sein neues orange Lackkleid tauchte, ist nicht nachvollziehbar, da die Familie B. (so nenne ich sie mal kurz) den T2 schon so in der Farbgebung erwarb. Dies war im August 1985! 

Vater und Sohn waren damals beide ambitionierte Motocross-Fahrer, weshalb der Bus recht schnell (noch im selben Monat) vom 9-Sitzer zum Camper umfunktioniert wurde. Das Reserverad kam an die Front und eine Campingausstattung aus dem Vorgängerbus der Firma "FFV Futura"  hielt anstelle der Sitzreihen Einzug. Da beide wohl nicht recht groß waren, reichte ihnen die Stehhöhe dank des großzügigen Stahlkurbeldaches völlig aus. 😄 Hinzu kamen dann "leider" auch die häßlichen riesigen Kunststoffspiegel, damit sie während der Fahrt und beim Rangieren den Anhänger mit den Motocross-Bikes besser im Blick hatten.

Ein Jahr später, also 1986, bekam der T2 das Hochdach aufgesetzt. Ebenfalls von "FFV Futura". Und zwar nur desshalb, damit Mama B. auch einen Schlafplatz hatte, wenn sie ihre beiden Männer auf die Rennen begleitete um diese mit leckeren Essen versorgen zu können! 😉 

Auch wenn der Bus bei Familie B. keinen Winter zu Gesicht bekam (davon zeugen die vielen An- und Abmeldungen im Brief), so ließ irgendwann Papa B. den Bus in einer Werkstatt, womöglich für viel Geld, gründlich überholen. In diesem Zug wurden dann auch einige "Rostreparatuen" vorgenommen, weshalb man den T2 abermals in leuchtorange nachlackierte.   

1999 erwarb Sepp den T2 und taufte diesen traditionell auf dessen Vorbesitzer "Hermann"! Na ja und da stand er die meiste Zeit, mal abgesehen von vier (!!!) Fahrten, trocken in seiner Garage. Tja und 2019...da kam ich ins Spiel! 😅 Und ich bin mir sicher, daß da noch einige interessante Geschichten dazukommen werden!!!

Jetzt war da noch was mit dem alten Kennzeichen...

Inspiriert vom Post auf Ben´s Blog "Käferhauptquartier" mußte ich mir  unbedingt auch die Nummernschilder in der alten DIN 1451 Schrift machen lassen! Und natürlich ordentlich patinieren, damits authentischer wirkt! 😂


Das ganze mußte ich noch ein wenig toppen. Und da wir ja genügend alte Kennzeichen bei uns in der Halle hängen haben, hatte ich mir kurzerhand zusätzlich passende Plaketten-Halter runter gebohrt und wieder auf die Schilder genietet. Man könnte fast meinen, ich hätte eine leicht kriminelle Ader...😱 😂 Aber keine Sorge, sowas mache ich sonst nie! Eeeeeehhhhrlich!!!

Also bis bald!

Euer Hias

Samstag, 19. August 2017

Jubikäfer: Neuwagen


Über eine E-mail von Bernhard erfuhren wir von dem Schatz in seiner Garage: seit über dreißig Jahren steht der "Jubiläumskäfer" nun schon vorbildlich aufgebockt im Trockenen - frisch aus dem Werk im Zustand der Auslieferung! Der Zinkgraue Wagen wurde nie zugelassen oder auch nur das Geringste an seinem einmaligen Zustand verändert! Ich denke daß nicht mal der Jubi im VW-Museum annähernd so unverändert und in diesem Zustand ist, was das Fahrzeug einmalig machen dürfte.
Das Angebot, den Wagen einmal genauer ansehen zu dürfen, mußten wir natürlich annehmen. Zumal sich für Matthias die Gelegenheit bot, Details mit seinem frisch restaurierten zinngrauen Jubikäfer (Ja da gab es zwei verschiedene Farbtöne!) zu vergleichen - und davon fanden sich viele!

 Wie oft der Motor bisher gestartet wurde läßt sich wohl an einer Hand abzählen


Innenausstattung im Topzustand, sogar das Verkaufsschild ist noch vorhanden. Beschriftungen vom Werk und Fertigungsaufkleber, die eigentlich beim Händler entfernt werden, fanden sich noch am ganzen Auto.

 Der Kilometerstand spricht für sich









 Die seltenere Farbvariante im Vergleich zum weiter verbreiteten Zinngrau

Da die "50 Jahre Käfer"-Plaketten lose mitgegeben wurden ist wohl auch der Grund dafür warum die teilweise so unterschiedlich auf den Fahrzeugen angebracht wurden. War wohl dem Käufer überlassen ob und wo er diese anbringen will.


Vielen Dank nochmal an Bernhard und Annemarie für die Einladung und die Möglichkeit, das Auto vor dem Verkauf noch ansehen zu können! Danke für den rundum schönen Nachmittag bei euch!


Samstag, 16. Juli 2016

Saisonende...


...aber zum Glück nur für meine alten Nummernschilder! Nach dem Besuch beim TÜV habe ich nicht nur die Plakette für die nächsten zwei Jahre bekommen, sondern auch gleich ein "Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer" machen lassen! Gestern Vormittag nach dem Wartemarathon auf der Zulassungstelle umgemeldet und gleich die Saisonkennzeichen gegen die neuen mit H getauscht. 
Was mir das H bringen soll? Weiß ich selbst noch nicht, gibt auch keinen richtigen Grund - Umweltzone haben wir keine und steuerlich wird es kein großer Unterschied zur Saisonzulassung sein. Aber wer weiß was Vater Staat in Zukunft noch für Beschränkungen oder Berechnungsgrundlagen (evtl. für die Autobahnmaut...) einführt - und da ist es dann vielleicht doch besser schon mal eines zu haben...

Sonntag, 8. Januar 2012

KDF-Modell



Ein paar Bilder eines KDF-Modells aus den 30er Jahren, gesehen im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München. Sehr schöne und detailliert gearbeitete Miniatur! Leider hab ich keine weiteren Informationen darüber gefunden, wie oft dieses Modell gefertigt wurde oder wann - nur daß anscheinend eines dieser Exemplare 2003 für 26000€ an einen privaten Sammler ging...

Samstag, 16. April 2011

Ausstellung: Wirtschaftswunderjahre













Heute Vormittag ging es noch schnell in die Sparkassen-Arena, dort wird noch bis morgen eine Austellung über das alltägliche Leben in den 50er Jahren gezeigt! Wären schon ein paar nette Gimmicks für Heim und Garage dabeigewesen! ;-)

Andi

Mittwoch, 19. Januar 2011

Heute vor genau 33 Jahren

Genau heute vor 33 Jahren am 19. Januar lief der letzte in Deutschland gefertigte Käfer in Emden vom Band, Nummer 118 203 340 30, Farbe dakota-beige, in der Standardausführung. Mit ihm waren es insgesamt in Deutschland 16.255.500 produzierte Käfer. Von nun an kamen die Krabbler aus Mexiko, immerhin mit reichlich Chromfoppel, Abblendspiegel, verstellbare Kopfstützen usw. Alles, was der letzte Deutsche nicht hatte. Allerdings, den 50 PSler gab´s leider nicht mehr zu ordern. Der hier abgebildete Käfer steht übrigens im VW-Museum in Wolfsburg.




Und hier noch der kleine Einspieler, der Tagesschau-Bericht von Damals.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Passend zum Winter...

...hab ich mal zwei schöne Videos herausgesucht. Hab auch grade zum Fenster rausgeschaut und es schneit auch schon wieder!



Irgendwie komm ich auf die blöde Idee, mir vielleicht für´n nächsten Winter ´nen Käfer zu zulegen. Nur so zum Spaß! Was meint ihr dazu? Na ja wie dem auch sei, kommt gut durch den Schnee und paßt auf die anderen Idioten auf, die bei dem Wetter auf einmal ned mehr richtig fahren können!

Hias

Dienstag, 2. November 2010

Freiwilliger Kameradschaftsdienst



Ein Arbeitskollege überließ mir freundlicherweise diese alte ADAC-Plakette aus Aluguss, die wohl schon seit Jahrzehnten in seiner Garage hing!
Hatte ich vorher auch noch nirgends gesehen, also mal an den PC und nach Informationen gesucht - Fehlanzeige! Es war tatsächlich rein garnichts darüber zu finden!

Eine Mail an den ADAC brachte mich dann schließlich weiter. Zwei Tage später bekam ich von der ADAC-Bibliothek eine Antwort mit reichlich Material darüber! Demnach wurden diese Schilder in den 50er und 60er Jahren an registrierte freiwillige Helfer ausgegeben, da noch nicht genügend "Gelbe Engel" auf Deutschlands Straßen unterwegs waren. Anfang der 70er wurde das Programm dann eingestellt.

Bis die Plakette an der Stoßstange meines 65ers richtig zur Geltung kommt hat das rare Teil erstmal einen Platz in der Vitrine sicher!

Mit "kameradschaftlichem" Gruß
Andi

Montag, 12. Juli 2010

Rust in peace...









Das treibt einem das Wasser in die Augen:
Ein paar Impressionen vom "Historischen Autofriedhof Gürbetal" in der Schweiz...
Und wenn ihr hart im Nehmen oder leicht masochistisch veranlagt seid: diese und weitere tolle Aufnahmen findet ihr auf der Seite des schweizer Photographen Michael Bösch!

Mittwoch, 31. März 2010

Wo gibt´s denn sowas!?



Mit dem Ding würd sogar ich mit Campinganhänger auf Treffen fahren! Wobei man der klapprigen Dachhalterung wohl nicht wirklich vertrauen kann...