Servus!


5 Luftgekühlte und 3 Typen unter 1 Dach!

Servus! Wir sind drei Jungs aus Landshut in Niederbayern, die die Leidenschaft an VW Käfer und luftgekühlten Volkswagen teilen!
Eine kleine Schrauberhalle haben wir zum Zentrum unserer Weltanschauung gemacht und uns mehr oder weniger wohnlich eingerichtet. Darum wollen wir euch ein bisschen auf dem Laufenden halten was wir so alles auf die Räder stellen, auf welche Treffen es uns verschlägt und alles andere rund um unser luftgekühltes Hobby!

Enjoy it!
Andi, Hias und Uwe

Donnerstag, 6. August 2020

Projekt "Hermann" - Bodenblech und mehr...!

Servus zusammen!

In den letzten Tagen und Wochen war ich mal wieder ein wenig fleißg! Zunächst ging es dem Rost im vorderen linken Radhaus an den Kragen. Wenigstens mußte ich mich nicht mit irgenwelchem Pfusch rumärgern, denn wie man auf den Bilder recht gut erkennen kann, leistete das übrig gebliebene Blech nicht außerordendtlich viel Widerstand! 😉

Zunächst wurde das rostige Blech entfernt...

...alles blank geschliffen und siehe da! Natürlich war das Blech auch ein wenig porös!

Also den Bereich raustrennen...

...und ein passendes Blech wieder einsetzten.

Nachdem alles verschliffen wurde, konnte ich dann endlich noch das äußere Reparaturblech anfertigen und einschweißen.

Fertig! Damit es derweil nicht wieder Flugrost ansetzten kann, hatte ich das ganze vorübergehend mit Grundierung aus der Spraydose angeblasen.

Weiter ging´s mit dem Bodenblech!



Nachdem alles final angepaßt wurde, konnte das Bodenblech fixiert und endlich eingeschweißt werden! Anschließen wurde alles durchgeschweist, hierbei war die Punktzange auch wieder sehr von Vorteil, danach wurde alles im wieder sauber verschliffen.
Weiter ging´s mit dem hinteren Teil des Schwellers...

...und der unteren Spitze vom Radhaus. Mittels Pappschablone hatte ich mir ein passendes Blech zurecht geschnitten, gebogen, gedengelt und eingeschweißt, bis es letztendlich so gepaßt hatte...

...daß ich das Reparaturblech einpassen und fixieren konnte...

...die Schweißpunkte setzten...

...feinsäuberstlich verschleifen...



...und grundieren konnte. Dann war endlich Feierabend! Prost!!!😋


Wieder ein ganzes Stück geschafft! Ehrlich gesagt, tat mir nach der Aktion alles möglich weh! Bin ja auch nicht mehr der Jüngste, gell?! 😅
Nächstes mal soll dann endlich die Seitenwand komplett verschlossen werden, inklusiv aller noch vorhandener Öffnungen, die zum Betreiben des alten Kühlschranks ins Blechkleid geschnitten wurden.
Dennoch werde ich ein einziges Loch wieder hineinschneiden. Und zwar die, für die Steckdose des CEE-Anschlußes.

Bis demnächst!
Hias

Sonntag, 26. Juli 2020

Job done!


Die notwendigen Arbeiten am 03er sind jetzt auch erledigt.
Auf der to-do-Liste standen: neue Kupplung und Ausrücklager verbaut, Schläuche der Kurbelgehäuseentlüftung ausgetauscht (die, die bei dem Riechert-Umbausatz dabei waren haben sich als nicht ölfest entpuppt), Ansaugbrücken neu abgedichtet, Hupe funktioniert wieder und dann noch der obligatorische Ölwechsel, Einstellen von Ventilen, Zündung und Bremsbelägen.
Bei der Überführungsfahrt in die Werkstatt hat auch noch die Lichtmaschine den Geist aufgegeben, die wurde dann noch gegen eine neue von Hella ausgetauscht nachdem Regler oder Verkabelung ausgeschlossen werden konnten.
Dadurch hat sich das Ganze so in die Länge gezogen daß ich die "kosmetischen" Arbeiten wie den Unterboden überarbeiten und neue Scheibengummis und Chromkeder einziehen evtl. im Herbst oder über den Winter erledige.
Aber der neuen TÜV-Plakette dürfte auch so nichts mehr im Weg stehen!

Freitag, 10. Juli 2020

Projekt "Hermann" - Schwellerarbeiten Teil 2


Wie versprochen, wenn auch etwas spät, hier der zweite Teil der Schwellerarbeiten. Manchmal isses halt wie verhext und man kommt beim besten Willen einfach nicht dazu, mal in Ruhe was zu posten! ;-)
 
Die zu schweißenden Flächen wurden blank geschliffen und anschließend mit Schweißprimer versiegelt.


Sitzt, paßt, wackelt und hat Luft...! ;-)

...und fertig eingeschweißt! Mit einer Hand-Punktzange geht sowas natürlich um einiges leichter!!!


Einsetzen des Verstärkungsbleches, welches zuvor von der Innenseite mit MIPA Epoxi EP-Grund versiegelt wurde.

Fertig eingepunktet!



Wo es nur ging, habe ich mit der Punktzange gearbeitet. Erspart unglaublich viel Zeit, da man keinerlei Schweißnähte verschleifen muß! Obendrein schaut es auch noch originalgetreu aus!
 

 

Die Verstärkung wurde, wie auch schon von der Innenseite, ebenso außen mit EP-Grund versiegelt. Die untere Kante bleib frei und wurde mit Schweißprimer grundiert, damit hier dann wieder mit der Punktzange gearbeitet werden kann.

Ja da fehlte ja noch was!

Schablone anfertigen...

...auf´s Blech angerissen, ausgeschnitten und zurecht gebogen...

...zusammen geschweißt, verschliffen und fixiert...

Fertig! Erfüllt wieder seinen Zweck, sieht danach bloß keiner mehr! Tja!


 Dieses Loch im Radhaus galt es auch noch zu verschließen!
 
Der Abschnitt vom Bodenblech habe ich von der Bodenhälfte abgetrennt und schon mal grob angepaßt, damit ich´s beim nächsten mal einschweißen kann!

So weit so gut! War wieder ein Haufen Arbeit! Was logischerweise immer so unglaublich aufhält, sind immer so kleinfieselige Arbeiten, die man danach immer nicht mehr sieht. Ärgerlich, aber sowas muß eben halt auch gemacht werden.

Beim nächsten mal werde ich wohl dann das Bodenblech, oder vielmehr den Abschnitt weiter vorbereiten und wenn ich´s schaffe auch noch fertig einschweißen. Wenn das soweit erledigt ist, kann ich mir weiter Gedanken darüber machen, wie ich weiter vorgehen werde.

Vermutlich werde ich mir dann den hinteren Bereich vom Schweller vor dem Radlauf zur Brust nehmen. Schließlich muß ich hier auch noch ein kleines Reparaturblech für die vordere Spitze an der Radhausschale anfertigen. Aber da "zerbrech" ich mir erst dann den Kopf darüber, wenn´s soweit ist und entscheide das dann aus dem Bauch heraus! ;-)

Bis zum nächsten Mal!

CU
Hias

Sonntag, 28. Juni 2020

Projekt "Hermann" - Schwellerarbeiten Teil 1

So, endlich mal wieder was Neues von meinem T2 "Hermann"! Der letzte Post ist ja schon wieder ein ganzes Weilchen her. Was aber ja zum einen daran lag, daß es mir die Ausgangsbeschränkungen nicht möglich machten,  am Bus weiter zu arbeiten. Zum anderen hatte ich seit den Lockerungen auch an anderen Fahrzeugen ein wenig was zu tun.
Unter anderem verlangte Oliver´s 1960er Käfer namens "Theo" nach einem umfassenden Service mit Ausrücklager-Tausch. Was das bedeutet braucht ja keiner weiteren Erklärung. ;-) Da mußten wir auch schauen, wie wir dies am besten zeitlich planen. Schließlich sollte es ja auch mit Familie und Arbeit vereinbar sein. Und zu allem Überfluß mußte ich an meinem Alltagskreuzer den elektrischen Fensterheber an der Fahrertüre tauschen. Dies nur so nebenbei...

Jetzt aber genug gefaselt, hier mal der Stand der Dinge, was sich in den letzten Wochen so alles am Bus getan hatte. Als nächstes hatte ich mir den linken Schweller zur Brust genommen. Zugegeben hatte ich da irgendwie Anfangs ein klein wenig mulmiges Gefühl bei der Sache. Schließlich hatte ich sowas bis dato noch nie gemacht. Half aber alles nix, Augen zu und durch! Auch wenn es mich ein wenig Hemmungen gekostet hatte, den ersten Schnitt mit der Flex anzusetzen! Da es aber doch recht viele Bilder geworden sind und sich die Arbeiten recht hingezogen hatten, werde ich das ganze auf zwei Teile posten. Aber seht selbst, was dabei alles zutage kam...

Stück für Stück wurde der Innenschweller heraus getrennt...

...teilweise war die Verstärkung schon weggerostet!

"Häppchenweise" wurden Schweller, Verstärkung und Teile vom Bodenblech heraus filetiert.

Hier wurde in der Vergangenheit irgendwann einmal ein Reparatur-Schweller eingesetzt, wobei diese Arbeit....

...wesentlich besser ausgeführt wurde als an dieser Stelle. Da wurde nur über den Rost drüber gebraten...

....und mit ordentlich Spachtelmasse modelliert! :-(

Hier ist noch ordentlich "Hirnschmalz" gefragt!

An dieser Stelle gut zu erkennen, die Schweißnaht der alten Instandsetzung.




Erstes Probesitzen des Innenschwellers...



So weit so gut zu Teil 1! Was mich bei der ganzen Arbeit ein wenig verärgert hatte, ist die Tatsache wie stümperhaft am hinteren Bereich des Schwellers gepfuscht wurde. Es ist halt nur nicht mehr nachvollziehbar, wann welche Instandsetzung ausgeführt wurde. Aber das spielt jetzt sowieso keine Rolle mehr! Auch wenn es ein Ar... voll Arbeit ist, bin ich dennoch froh darüber, diesen Schritt zu gehen!
Fortsetzung folgt...!!!

Bis bald!
Hias

Sonntag, 17. Mai 2020

Saisonstart


Nach Corona-lockdown, Ausgangs-, Kontaktsperre usw. ist es dieses Jahr ganz schön spät mit dem "Auswintern" geworden. Allerdings hat man auch nicht wirklich Lust drauf wenn man eh nirgends hinfahren kann. Zudem werde ich die anstehenden Arbeiten, die ich eigentlich im Osterurlaub erledigen wollte, daher erst im Juni in Angriff nehmen können. Dann gibt´s evtl. auch von mir mal wieder was neues.

Euch allen auf jeden Fall Gute Fahrt und macht das Beste aus der momentanen Situation!