Servus!


5 Luftgekühlte und 3 Typen unter 1 Dach!

Servus! Wir sind drei Jungs aus Landshut in Niederbayern, die die Leidenschaft an VW Käfer und luftgekühlten Volkswagen teilen!
Eine kleine Schrauberhalle haben wir zum Zentrum unserer Weltanschauung gemacht und uns mehr oder weniger wohnlich eingerichtet. Darum wollen wir euch ein bisschen auf dem Laufenden halten was wir so alles auf die Räder stellen, auf welche Treffen es uns verschlägt und alles andere rund um unser luftgekühltes Hobby!

Enjoy it!
Andi, Hias und Uwe

Samstag, 4. Januar 2020

Projekt "Hermann" - Beginnen wir am Heck!

Der erste Schnitt ist vollbracht!

"Hermann" hatte wohl hier einen kleinen Untermieter!


Deckblech vom Motorträger rechts und der Batterieboden wurden entfernt...

...und leider ist die Ecke an einer kleine Stelle durch,....

...was man im Vorfeld schon von der Außenseite erahnen konnte.

Das Ergebnis nach ca. 4 Stunden Arbeit.
 

So, ich hoffe, Ihr habt alle den Jahreswechsel ganz gut überstanden!
Zwischenzeitlich war ich auch wieder etwas fleißig. Nach den Weihnachtsfeiertagen ging´s dann so richtig los und hab die Flex zum ersten mal kreischen lassen! Hab mich hierzu stückchenweise durchgearbeitet, bis das Heckblech draußen war.  Hierfür mußte ich den Blechsteg, in dem die Fahrgestellnummer eingeschlagen ist behutsam heraus filetieren. Mit der Prozedur war ich eh wieder einen ganzen Nachmittag beschäftigt, heißt um es genauer zu sagen die Schweißpunkte Stück für Stück aufbohren, zumindest dort wo man einigermaßen hinkam, bzw. dann eben auch schleifen. Das hält ganz schön auf!

Weiter ging es dann erst wieder nach Neujahr. Im nächsten Schritt ging es dem Batterieboden und dem Trägerblech des rechten Motorträgers an den Kragen. Wie Ihr es den Bildern entnehmen könnt, hat der Rost auch hier ganz schön seine Spuren hinterlassen. Weitestgehend ist der ganze Rotz draußen, nur ein paar rostige Blechfetzen müssen noch entfernt werden. Weiter geht´s dann wohl mit dem Bereich an dem Träger D-Säule bzw. der Außenhaut der rechten unteren Ecke, wo ja ein riesiges Rostloch klafft. Dann kommen auch die ganzen Feinheiten dran, bevor ich überhaupt mal ans Schweißen denken kann.

Bis denne!

Hias

Samstag, 21. Dezember 2019

Projekt "Hermann" - Machen wir mal alles nackig...


Schaut von oben weniger übel aus, als von unten!


Und als wenn ich es nicht schon geahnt hätte...!!!


Die Unterkante der Schiebtür im Detail...

...und Rostfraß auch im hinteren Radhaus links.

Scheidung nach fast 44 Jahren, Motor und Getriebe kommen vorerst raus...!

Wer hätte es geahnt?! Natürlich, wieso auch nicht? Auch hier hat die braune Pest ihre Spuren hinterlassen! :-(

Der Blick auf den Heckabschluß von innen.

Wir erinnern uns! Das Loch an dieser Stelle war erst gar nicht so groß...!

Bereits letzte Woche am Freitag wurde der Innenraum seiner Campingausstattung beraubt. Einige böse Überraschungen hielt der Fahrgastraum für mich parat! U.a. weigerte sich das Kästchen, in dem der Herd und die Spüle untergebracht sind vehement, sich vom Boden zu lösen, obwohl eigentlich alle Schrauben entfernt worden waren. Kein Wunder, denn hier wurde das Gitter der Entlüftung nach unten ordentlich mit Silikon abgedichtet, was natürlich den Rest des Schränkchens sehr gut am Boden festhielt! Ein gekonnter Schnitt mit dem Teppichmesser und tadda (!!!) schon war alles lose!

Nachdem dann der große Kasten, der den Kühlschrank und weitere Staufächer beinhaltet, und darauffolgend die Bodenplatte aus Sperrholz entfernt worden waren, hatte ich zum ersten mal freien Blick auf das gesamte Bodenblech. Tja und was soll sich sagen? Wie ich es schon vermutet hatte, aber insgeheim doch gehofft hätte, hier könnte es keinen weiteren Rost geben, hatte es sich leider doch bestätigt!  Zwar hatte man wohl in der Vergangenheit mal mit irgendeiner Grundierung o.Ä. versucht das Bodenblech langfristig vor Rost zu schützen, die Bilder zeigen aber leider was anderes.

Etwas frustriert mußte ich für eine Woche eine kleine Pause einlegen. Zumindest am T2. Basti´s Mercedes Vito Kastenwagen fiel mit Pauken und Trompeten durch die Hauptuntersuchung! Hauptsächlich, na wer ahnt es schon, richtig, wegen massiven Rostbefall! Eine gebrochene Feder an der Hinterachse und rostige Bremsleitungen taten ihr übriges! Somit haben wir beide vier (!!!) "gemütliche" Tage in seiner Werkstatt zugebracht, um alle Löcher im Vito mit neuem Blech TÜV-konform zu versehen!
War verdammt sch.... viel Arbeit! Wobei ich hierbei noch die schönere Arbeit hatte, da ich die meiste Zeit geschweißt hatte, Basti hatte die unangenehmere Arbeit. Er "durfte" flexen und den Rost wegschleifen! ;-)

Diesen Freitag, also gestern, konnten wir uns dann wieder "Hermann" widmen. Motor mit samt Getriebe wurden ausgebaut. Auch am Motor fand sich viel Rost wieder! So mußten beispielsweise die Heizklappen nicht unbedingt locker geschraubt werden. Nein, sie sind gleich von selbst vor lauter Rost abgebrochen! Wenigstens zeigten sich die Wärmetauscher in gutem Zustand, auch der Auspuff schaut noch ganz passabel aus. Ebenso sind Teile der Motorverblechung sehr strak verrottet, zumindest auf der rechten Seite. Wie und was ich da machen werde, muß ich mir dann noch überlegen. Wenn es noch Sinn macht, werde ich die Dinger überarbeiten, ansonsten muß ich mir hierfür Ersatz besorgen.

Wie ihr es den Bilder entnehmen könnt, ist auch das Motorraumblech auf der rechten Seite sehr stark vom Rost befallen. "
Och nööööö!!! Muß das jetzt unbedingt auch noch sein???" Also ganz ehrlich, "Hermann" stellt mich grad stark auf die Probe. Ersatz hab ich zumindest schon mal geordert.

Nun ja, jetzt steht erst einmal Weihnachten vor der Türe! Zeit, mit seinen Liebsten zu verbringen!
Mal kucken, ob ich zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Sylvester noch mal Hand an "Hermann" legen werde?!

Auf diesem Wege bleibt mir nur noch Euch allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und vor allem ruhige Weihnachtsfeiertage zu wünschen!!!

Bis demnächst!

Hias

Sonntag, 8. Dezember 2019

Projekt "Hermann" - Startschuß



Hätte gedacht, daß hier nur kleine Löcher der Blechschrauben zu verschließen wären! Allerdings waren hier zur Befestigung der Zubehör-Spiegel an den Sockeln so was ähnliches wie Spreizdübel mit eingearbeitet, weshalb hier entsprechend große Löcher gebohrt wurden. :-(  

Leider ist der Träger hinter dem Heckabschluß auch komplett morsch!

Na ja, wen wundert´s?

Hier ist soweit alles in Ordnung!
 
Im Gegensatz zur anderen Seite. War aber keine Überraschung, wußte ich ja schon vorher.


Mal abgesehen von dieser Ecke gibt es wenig Handlungsbedarf an der Front in Sachen Rost. Lediglich die Löcher an der Frontmaske, wo der Radträger montiert war, muß ich zu schweißen.


Klarer Fall von Stoßstangenverbiß! ;-)


So, der Startschuß ist endlich gefallen! Zunächst mußte ich erst einmal einen bezahlbaren Stellplatz für Basti´s LT finden, immerhin bin ich ja bei im in seiner Werkstatt zu Gast! Dann hatten einige Fahrzeuge aus der Familie etwas Arbeit verlangt um in Sachen TÜV fit da zu stehen. Auch mein dicker Familienkombi benötigte außer dem großen Service und einer Windschutzscheibe außerplanmäßig auch noch einen neuen Ladeluftkühler! Nachdem endlich mal ein passendender Zeitpunkt gekommen war, hab ich "Hermann" schon mal von außen her zu zerlegen angefangen. Ein paar kleinere Überraschungen  hielt er doch noch für mich bereit. Wie z.B. der innere Träger vom Heckabschluß, wo ich gehofft hätte, daß dieser noch in Ordnung sein könnte (...wie blauäugig von mir!), ist auch komplett durch. Alle Bleche, die ich, soweit ich es erahnen konnte, wurden schon bestellt. Nur eben dieses eine nicht! Etwas schmunzeln, aber auch Kopfschütteln mußte ich bei der ein oder anderen Lösung. Komplett neu machen werde ich wohl die Verkabelung der AHK, die war mir dann doch zu individuell! Warum man aber auf so eine seltsame Weise Nebelscheinwerfer montiert, bleibt mir ein Rätsel! Werde wohl die NS wieder so montieren müssen, allerdings werde ich hierbei wenigstens die "Bißspuren" verschleifen und die restlichen Löcher, an denen die Reserverad-Halterung verschraubt waren mittels verchromter Linsenkopfschrauben verschließen. Ansonsten ist die Stoßstange in einem guten Zustand und darf wieder an seinen Platz.

Beim nächsten Mal kommt die Camping-Ausstattung raus. Die Vorhänge samt Stangen wurden schon entfernt. Vor einem kleinen Rätsel stand ich, warum sich das Schränkchen, in dem sich die Kochinsel und Spüle befinden, nicht lösen ließ, obwohl wirklich alle Schrauben gelöst waren. Tja, Silikon klebt manchmal besser, als man glaubt! ;-) Man muß aber hier erwähnen, daß sowohl im Boden, als auch im Bodenblech ein Loch zur Entlüftung gemacht und mit einem Gitter versehen wurde, welches wiederum mit Silikon abgedichtet war. Und das Bißchen reichte aus, daß sich der Kasten nicht rausnehmen ließ. Aber ein gezielter Schnitt mit dem Teppichmesser und das "Problem" war gelöst. Noch stehen die Schränke und die Klappbank nebst Preßspanplatte im Bus, wenn diese alle draußen sind, seh ich dann endlich, wie das Bodenblech von innen ausschaut. Man darf gespannt sein!


Bis dann!

Hias

Sonntag, 10. November 2019

64.000 hits!


 
Ein großes Dankeschön für´s Reinschauen und bleibt uns weiterhin treu!!!